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Hotelbeurteilung von Frau Anke Walendzik
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Hier ein sicher aus spezieller Perspektive geschriebene Hotelbeurteilung zum Hotel Calimera Yati Beach:
Wir, d.h. mein 5jähriger Sohn mit Down-Syndrom und
ich, seine Mutter, verbrachten im Frühjahr 2003 zwei Wochen im Hotel Calimera Yati Beach. Vorher hatte sich unsere Ansprechpartnerin im Reisebüro erkundigt, inwieweit auch Kinder mit Behinderung in der
Kinderbetreuung aufgenommen werden und eine positive Auskunft erhalten.
Die Realität sah anders aus: nach 20 Minuten in einer Gruppe von 5! Kindern mit 2! Betreuerinnen, davon einer Erzieherin (der
Irak-Krieg hatte wohl zu dem Besucherrückgang geführt), stellte man fest, dass mein Sohn nicht gehorchen würde und deshalb nicht zu betreuen sei. Anlass war es, dass er, statt wie gefordert Pizzateig zu backen in
ein auf dem Strand direkt daneben ruhendes Boot gestiegen war und auf Aufforderung nicht heraussteigen wollte. Eine Beschwerde beim ITS-Vertreter und der Hotelleitung ergab zwar zwei weitere halbherzige
Betreuungs"versuche", die jedoch so gestaltet wurde, dass die Betreuerinnen meinen Sohn fast nicht mehr ansprachen und z.B. das Gehtempo bei Ausflügen so gestalteteten, dass er mit seiner Muskelschwäche
gar keine Chance hatte, mitzukommen und dementsprechend natürlich streikte (ich hatte vorher von vornherein die Finanzierung eines Taxis für den Weg angeboten). Ich erlebt ausgesprochen unmotivierte geradezu
arbeitsscheue Betreuerinnen, die sich ruhige Tage gestalteteten: am stärksten willkommen waren zugängliche kleine Mädchen, ein behindertes und darum manchmal störrisches Kind, das etwas mehr Eingehen und Geduld
erfordert hätte wie meines (mein Sohn besucht zu Hause übrigens in Einzelintegration eine reguläre Kindergartengruppe und ist auch in in etlichen anderen Kinderurlaubskindergärten betreut worden ohne solche
Probleme) war eindeutig unerwünscht.
Die Kinderfreundlichkeit der Ausstattung ließ auch einiges zu wünschen übrig. Weder in den öffentlichen Badezimmern noch im Hotelzimmer gab es im Bad Podeste, die die
problemlose Nutzung der Waschbecken auch für kleinere Kinder ermöglichen würden. Bei den Getränken gab es nur teilweise Podeste. Kinderfreundlich und auch aufgeschlossen gegenüber meinem Sohn war hingegen das
tunesische Personal- bei der Kinderbetreuung handelte es sich um eine Deutsche und eine Bulgarin.
Die Sauberkeit im Hotel war sehr gut - es wurde fast ständig geputzt - man musste des öfteren aufpassen, beim
Laufen über die Gänge (teilweise lange Wege bis zum Zimmer - man hatte mir mit meinem Sohn bezeichnenderweise ein Zimmer am hinteren Ende des Hotels zugewiesen, was uns das Leben nicht gerade vereinfacht hat) nicht
auszurutschen. Generell war das Hotel für gehbehinderte Gäste - es gab auch etliche ältere Gäste mit diesem Problem - nicht optimal gestaltet, da es keine Aufzüge gab, dafür aber viele Treppen wie z.B. zum
Innentheater.
Das Essen war gut und reichhaltig, die nichtalkoholischen Getränke ließen allerdings zu wünschen übrig. Ungesüßt war nur das Mineralwasser, neben Cola, Fanta, Sprite gab es nur aus Konzentrat
hergestellte Orangen- und Zitronensäfte. Ebenso erinnerte der Frühstückskaffee außer in der Farbe kaum an Kaffee. Die tunesischen Gerichte waren aus meiner Sicht schmackhafter zubereitet als die europäischen - was
angesichts der Lage auf Djerba auch klar ist - erfreulich fand ich, dass immer einheimische Speisen im Angebot der Buffets waren.
Das Sportangebot erschien mir recht gut, wobei ich ja in der Regel wegen
fehlender Kinderbetreuung nicht teilnehmen konnte. Die Animateure waren in der Regel recht bemüht und freundlich, allerdings war die Musik am Hauptpool teilweise recht laut und aufdringlich - aber das ist
Geschmackssache. Über die Abendanimation kann ich nichts sagen, da mein Sohn zu der Zeit in der Regel schon schlief und ich bei ihm war.
Das Meer ist sehr nah, direkt hinter dem Pool, das Innenschwimmbad ist
zwar nicht riesig, aber doch vertretbar groß.
Trotz einiger positiver Punkte muss ich allerdings aus meiner Perspektive der Diskriminierung meines Kindes sagen: nie wieder Calimera!
Mit freundlichen Grüßen Anke Walendzik
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Hotelbeurteilung von Familie Vorkörper
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Mein Mann (sein 1. Cluburlaub) und ich (beide im Einzelhandel tätig) verbrachten im September 2003 10 Tage im Calimera Yati Beach um einen Urlaub zur Entspannung (trotz
Club) zu verbringen. Das Hotel war sehr sauber geführt, das Personal überdurchschnittlich freundlich und wir haben uns sehr, sehr wohl gefühlt. Für ältere Reisende und Eltern mit Kleinkindern sei vielleicht
in Reiseprospekten hinzuweisen, daß keine Aufzüge zur Verfügung stehen.
Das Essen in Buffetform fand für alle Geschmäcker was, und wer hier was zu meckern hatte, dessen Speiseplan möchten wir zu Hause sehen.
Die Betreuung der Animateure war prima, wer wollte, konnte mit am Geschehen teilnehmen doch eine aufdringliche Teilnahme (wie schon in anderen Cluburlauben) wurde nicht gefordert. Wer der lauten Musik am
Hauptpool entfliehen wollte, konnte den Strand oder den Ruhrpool aufsuchen.
Der Strand war ok, in jedem Reiseführer wurde auf Anspülungen von Seetang hingewiesen, für Kinder ideal, da sehr flach und
feinsandig. Die Kinderanimation war aus unserer objektiven Sicht gut und die Animateure versuchten es allen Kindern (auch in schwierigen Situationen) recht zu machen. Ebenso das Personal im Speisesaal, die dafür
sorgten, das auch die Eltern zu ihrer wohlverdienten Mahlzeiten kamen.
Die Shows am Abend wurden durch das Animations-Team auf die Beine gestellt. Auch hier wieder eine liebevolle Kindershow mit viel Arbeit
unter Mitwirkung der Calimerini. Und wer weiß, wie viel Schweiß und Fleiß in einer Musical- oder Tanz-(Step)-Show steckt, der kann nur ein allgemeines Bravo aussprechen.
Wir kommen gerne wieder!!!
Fazit: Gäste kann sich ein Hotel leider nicht aussuchen, das Personal schon und aus diesem Grund ein dickes Lob an die gesamte Crew des Calimera Yati Beach
Marie-Luise und Jürgen Vorköper
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Hotelbeurteilung von Familie Schantroch
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Einen Urlaub mit Jahn Reisen
Am 06.07. 04.-20.07.04 buchten wir einen Badeurlaub im Calimera Yati Beach Hotel mit angegeben 336 Zimmer.
Doch leider entpuppte sich die Zimmerangabe mit über 800 Zimmer. Das sollte in den Katalogen vieleicht mal berichtigt werden.Denn diese 800 Zimmer muss
man mindestens mal drei nehmen .Das macht eine Menschenansammlung von 2400 aus .Da das Calimera voll besetzt war , sind wir voll auf unsere Kosten
gekommen. Der Essenraum ,vergleichbar mit einem Bahnhofrestaurant war der Gipfel aller Essenzeiten. Wer denkt er könne die doch manchmal
schmackhaften Mahlzeiten in Ruhe genießen ,der irrt .Da das Büffet in allen Ecken verteilt war, mußte man sich vor den rennenden Kindern in acht nehmen
sonst musste man nämlich noch mal losgehen und sich das Essen zusammensuchen. An den Tischdecken konnte man sehen was der Vorgänger
gegessen hat . Haben Kinder mit am Tisch gesessen, dann vorsicht Rutschgefahr .Um abends etwas Ruhe zu haben ,und den Wein zu genießen könnte man sich in
die Hotelbar setzen! Wenn nicht gleich gegenüber die Spielhalle wäre. Etwas Abschirmung würde hier guttun.
Kurz gesagt das ganze Hotel ist, ob drinnen oder draußen, ein einziger Spielplatz.
So richtig Ruhe gibt es erst früh um 4 Uhr dann schliest die Stranddiscotek.
ACHTUNG
FRÜH AUFSTEHEN UND DIE HANDTÜCHER AUF DEN LIEGEN PLATZIEREN SONNST MUSS MAN
IM SAND LIEGEN ,IN DER PRALLEN SONNE!!!!!!!!!
Ich würde diese Anlage als reinen Kinder und Jugendclub mit Erwachsenen Begleitung betieteln.
Die Zimmer wahren sauber ,das Personal freundlich.
Für mich und meinen Mann war das der erste und letzte Urlaub im Calimera-Club-Hotel!!!!!!
FAMILIE SCHANTROCH
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