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Karthago Tunesische Kategorie: 4 - Sterne Kategorie nach Experteneinschätzung: 4 - Sterne 448 Zimmer
Tel: 002-16-75-750.000 Fax: 002-16-75-751.050 ca. 25 Km bis Houmt Souk Lage: Strand von Aghir
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Das Hotel Karthago wurde 2001 eröffnet und liegt inmitten eines großen und natürlichen Palmenhaines direkt am Meer mit einer für den Aghir Strand typischen
Zusammensetzung aus Sand, Steinen und großen Felsplatten. Das Hotel selbst zählt zu den besten und exklusivsten Adressen auf Djerba mit stilvollem Ambiente, landestypischer Architektur und der ruhigen fast schon
einsamen Lage. Auch die Zimmer entsprechen mit der geschmackvollen Einrichtung und dem klassisch maurischen Stil durchaus den Erwartungen der Gäste und verteilen sich auf vier große Wohn - Pavillions. Sie haben
alle Klimaanlage bzw. Heizung, Bad/Dusche/WC und Fön, Telefon, Sat-TV, Minibar gegen Gebühr und Balkon bzw. Terrasse. Es werden auch Familienzimmer für max. zwei Erwachsene und zwei Kinder angeboten oder, die wohl
bessere aber auch teurere Wahl, eine Familienunterbringung in zwei nebeneinander liegenden Doppelzimmern. Hotelangebote Karthago: Rezeption mit Mietsafe, Restaurant (Frühstück und Abendessen als Buffet),
á-la-carte Restaurant mit Terrasse, Lobby- und Cocktailbar, weitere Bars, maurisches Cafe, Snackbar, Barbecue, Souvenirshop, Boutiquen, Friseur, TV-raum, Internetraum, Disko, Amphitheater, Hallenbad für die kühlere
Jahreszeit, große Poollandschaft mit Wasserfall, Beduinenzelt, Sonnenterrasse, Poolbar und Kinderbecken sowie ein Spielplatz. Sport - Unterhaltung Karthago: 2 Tennis - Hartplätze (Flutlicht gegen Gebühr),
Tischtennis, Boccia, Minigolf, Fitnessraum, Bogenschießen, Volleyball, Basketball, Fußball, div. Wassersportangebote je nach Witterung und Jahreszeit, Fahrradvermietung, Sauna, Jacuzzi, Massage, Hammam, modernes
Thalassocenter der bekannten Kette “Vital Center International” mit speziellen und umfangreichen Paketangeboten inkl. ärztlicher Untersuchung. Ein Urlaub im Hotel Karthago ist sicher kein Risiko in Bezug auf die
Qualität der gebotenen Leistungen, die nicht unerheblichen Nebenkosten sollten jedoch immer mit einkalkuliert werden. Öfter bei Lastminute angeboten ist dieses Hotel für Kurzentschlossene dann ein wirklicher Renner
zum fast schon Schnäppchenpreis, hier heißt es dann zugreifen und reisen, etwas besseres werden Sie nämlich kaum finden.
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Angebote Hotel Karthago Djerba
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Hotelbewertung von Familie Rakowitz aus Wien von 2004 Ihr Urteil: Nur bedingt zu empfehlen
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Wir waren vom 19.10. bis 26.10.2004 im „Club-Karthago-Djerba“ auf Urlaub. Hier unsere Bewertungen. Eines vorweg, wofür niemand etwas kann: Das Wetter. Optimal, genial,
wunderbar. Wir hätten nicht gedacht, Mitte bis Ende Oktober Temperaturen jenseits der 30 Grad vorzufinden. Das Meer war ca. 23 – 25 Grad warm. Außer am letzten Tag wo doch glatt fünf Regentropfen am
Morgen fielen, war es jeden Tag von Früh bis Spät strahlend sonnig und heiß. Nun zu den anderen Dingen: Das Hotel wirkt ziemlich gedrückt, dunkel und eng. Dementsprechend war
ist es auch außerhalb der klimatisierten Räume. Es gibt keine luftigen und offenen Räume, die Licht und Luft reinlassen. Das dürfte jedoch der landestypische Baustil sein.
Das Gebäude ist sehr sauber und weist keine optischen Mängel auf. Es gibt genügend Bars und Cafe´s und auch Sitzecken Sind reichlich vorhanden. Shops (sogar eine Bücherei) und dergleichen sind vorhanden.
Die Zimmer sind sauber, ausreichend groß und mit Klimaanlage ausgestattet. Minibar gibt es nicht, und leider auch keinen Kühlschrank. Und vor allem, es gibt, außer glaublich in drei oder vier Zimmer, die
direkt am Strand liegen, keine Balkone oder Terrassen. Wäre interessant, wo die Beschreibung im Katalog herstammt. Besonders die im Erdgeschoß gelegenen Zimmer wirken wie eine Höhle, dement-
sprechend finster ist es dort auch. Nach der ersten Nacht haben wir um ein Zimmer im Obergeschoß ersucht, und ein solches auch ohne Probleme erhalten.
Das Essen war immer reichhaltigst und auch recht gut. Buffet zu allen Mahlzeiten. Wasser in Flaschen war sehr praktisch zum Mitnehmen am Strand oder ins Zimmer. Auch die Bars waren allesamt in Ordnung und
das Service auch. Beinahe alle Barkeeper beherrschten neben der französischen auch die deutsche Sprache. Vorsicht ist allerdings vor dem „a la carte-Restaurant“ geboten. Die meisten Speisen sind nur
gegen Aufpreis zu erhalten. Die Auswahl ist sehr beschränkt und die Qualität ist auch nicht so überragend. Wir können es zwar nicht mehr genau nachvollziehen, jedoch nach dem Besuch des beschriebenen
Restaurants bekamen wir beide Durchfall. An allen anderen Tagen hatten wir keine gröberen Probleme. Also für unser Dafürhalten kann man sich das „a-la-carte Restaurant“ schenken. Die Auswahl ist im
Hauptrestaurant größer. Der Strand wäre toll gewesen. Wie gesagt „wäre“. Leider gab es zu unserer Zeit große Mengen von Seegrasanschwemmungen. Dafür kann
niemand etwas, aber das in den meisten anderen Hotels, wie wir beim Strandjoggen feststellen konnten, das Gras besser beiseite geschafft worden war, liegt wohl doch am Hotel.
Links und rechts neben uns gab´s Hotels mit wunderbar täglich gesäuberten und gerächtem Zustand. Zum Glück haben die Anschwemmungen im Laufe der Woche nachgelassen, so dass der Stand von
selbst sauberer wurde. Es gibt wunderschönen, feinen Sand, und genügend Liegen und Schirme. (Leider wird er nicht gesäubert, und dementsprechend viele Zigarettenstummel liegen herum).
Und nun zu Personal und Animation: Es ist nicht festzustellen, woran es lag, aber manches war schon regelrecht peinlich. An der Wasser station gab es zwei Katamarane. Diese waren jedoch die meiste Zeit nicht
zu benutzen, da angeblich die Segel beschädigt waren. Nach drei Tagen wurden andere Segel benutzt, die wiederum nicht richtig passten.
Vormittags war Segeln wegen der Steine sowieso nicht möglich. Anfang der Woche lagen zehn Tretboote am Strand. Auf Anfrage waren jedoch sämtliche
defekt. Nach vier Tagen waren nur mehr vier Boote dort, und die konnte man benutzen. Jedoch nur, wenn man Lust auf Vorkriegsmaterial mit verrostetem und verbogenem Steuer hatte. Von den acht vorhandenen
Surfbrettern konnten gleichfalls wegen angeblicher Defekte nur zwei benutzt werden, und die waren nicht die Besten. Weiter gings mit Volleyball. Beide Bälle verloren die Luft, das Netz
hing wie ein altes Schmetterlingsnetz zwischen zwei Plastikstangen. Es war die gesamte Zeit niemand in der Lage, die Plastikstangen ordentlich
zu verankern. Da wurden Schnüre und Seile unter Steine gelegt, bevor sich jemand ein Herz und vier „Harings“ genommen hätte. Tennis, Bogenschießen war o.k. Das Hallenbad war auch o.k. Nur, wo war der
Fitnessraum. Vermutlich war das das Zimmer neben dem Hallenbad, in welchem ein Rudergerät stand. Aber Joggen am Stand wäre in beide Richtungen stundelang möglich gewesen. Auch ein Reitausflug war wunderbar.
Also Sport ja, aber am besten nicht am Wasser. Die Shows am Abend erinnern ein wenig an „Club DIDO“ – Zeiten. Den größten Teil der Zeit wurde versucht, mit mehreren so genannten
„Klubtänzen“ die Zeit über die Runden zu bringen. Die Tanzkünste allgemeine waren eher bescheiden. Aber zum Berieseln war´s in Ordnung. Die Animateure waren im Großen und Ganzen o.K. Alle sprechen ausreichend
deutsch und französisch, einige auch italienisch. Eine kurze Bemerkung noch zum Personal und zu den Leuten überhaupt. Leider sehr viele sind unfreundlich und unwillig. Wahrscheinlich
ist es besser, wenn man nicht arabisch kann. Ich befürchte eine arabische Bemerkungen waren nicht gerade nett. Das mit der Freundlichkeit ist nicht nur unsere Meinung, sondern wurde diese auch von einigen
deutschen Gästen bestätigt. Auch beim Joggen außerhalb des Klubs sowie bei einem Ausflug in die Stadt Midoun bemerkten wir, nichts von netten und freundlichen Menschen.
(Im Gegensatz z.B. zur Karibik oder auch Griechenland und Spanien).
Als Resüme bleibt, Djerba um diese Jahreszeit ist eine absolute Alternative zu teureren Destinationen, wie Ägypten oder Kanaren.
Im Vergleich zu anderen Ländern kann man bei der Hotelbewertung jedoch locker einen halben bis ganzen Stern abziehen. Teilweise war das „Karthago“ nicht „vier Sterne“ würdig.
Somit wird uns Djerba im Herbst wieder sehen, das „Karthago“ jedoch nicht mehr.
Nochmal Grüße aus Wien, Bernd und Isabella!
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