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Autor Heinz Hahn
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TIP - Was gehört in eine normale Reiseapotheke?

In der folgenden Liste finden Sie einige Vorschläge, je nach Urlaubsziel kann die Auswahl natürlich immer etwas verschieden aussehen. Für Tunesien genügen die  aufgeführten Dinge völlig, in den Apotheken vor Ort erhalten Sie fast alle Medikamente sehr preisgünstig und ohne Rezept. Nehmen Sie irgendwelche Mittel von zu Hause mit, kontrollieren Sie vorher das Verfallsdatum, auch das gute Aspirin vom Adria-Urlaub 1964 könnte jetzt langsam getrost in die Entsorgung wandern.

Medizin1
Medizin4

Verbandsmaterial

Hansaplast ( bei alten Rollen klebefähigkeit prüfen )

Pflaster ( neueren Datums in versch. Größen )

Sterile Kompressen

Dreieckstuch

Schere

Pinzette

Fieberthermometer

Einwegspritzen

Brand- Wundsalbe ( gut auch bei Sonnenbrand )

Desinfektionsmittel

Schmerzmittel  ( z.B. Aspirin )

Durchfallmittel ( z.B. Kohletabletten )

Halstabletten

Hustensaft (wichtig gerade bei Kindern )

Fiebersenkendes Mittel ( z.B. Paracetamol )

Zäpfchen für Kinder

Tropfen gegen Ohrenentzündung

Sportsalbe

Stift gegen Mückenstiche

Reisetabletten ( z.B. gute Erfahrung mit Rodavan )

Schlaftabletten ( Stöpsel vom Bauhaus gegen Diskolärm )

Insektenschutzmittel ( z.B. Autan )

Sonnenschutzmittel ( mit versch. Lichtschutzfaktoren )

Hautcreme, Puder ( z.B. Nivea )

Medikamente, die Sie ständig nehmen

Der “Schwarze Stein”

Der schwarze Stein hat weder etwas mit Aberglauben noch mit Wundermitteln zu tun. In vielen Missionsstationen in Afrika findet er Verwendung, denn eine andere Hilfsmaßnahme existiert oft nicht oder ist einfach zu teuer. Da ich selbst seine Wirkungsweise auf einer abgelegenen Station im Tschad erlebt habe, möchte ich dieser, bei uns fast unbekannten alternativen Möglichkeit, zu etwas mehr Popularität verhelfen. Was kann dieser unscheinbare schwarze Stein bewirken?
Er ist ein sehr gutes Hilfsmittel zur Erstbehandlung einer Blutvergiftung, eines Schlangenbisses oder bei Stichen von giftigen Insekten, fernab jeder anderen erreichbaren Behandlungsmöglichkeit. Ein harmloser Spaziergang von einer halben Stunde kann in gewissen Situationen bereits eine unendliche Entfernung darstellen. Zeit zu gewinnen, das ist seine primäre Aufgabe.

Verwendung des schwarzen Steines:
Die Biß- bzw. Wundstelle muß zuerst durch Einschneiden zum Bluten gebracht werden, wie es auch in der Literatur als ERSTE HILFE Maßnahme empfohlen wird. ( Dafür sollte immer ein scharfes Schneideinstrument griffbereit sein, z.B.eine Rasierklinge! ) Der Stein wird danach auf die Wunde aufgelegt und haftet dort alleine, bis er alles Gift aufgenommen hat und übernimmt damit das risikoreiche Aussaugen der Wunde. ( Dieser Vorgang kann sehr schmerzhaft sein ) Nachdem sich der Stein von der Wunde gelöst hat, wird er regeneriert und kann erneut benutzt werden, da oft eine mehrmalige Anwendung in Abständen von ca. 3 Stunden notwendig ist. Der Patient soll dabei ruhig liegen oder getragen werden ( falls möglich ), da unnötige Anstrengung und Aufregung das Gift schneller im Körper verteilt.

Regeneration: Ca. 1/2 Stunde in handwarmes Wasser legen. Es findet eine mehr oder weniger starke Bläschenbildung statt. Hört diese Wirkung auf, legt man den Stein anschließend 2 Stunden in Milch, spült ihn nach dieser Zeit gründlich mit klarem Wasser ab und läßt ihn zuletzt an der Luft trocknen. ( nicht erhitzen etc.!! ). Dieser Vorgang läßt sich beliebig oft wiederholen, der schwarze Stein ist somit unbegrenzt benutzbar.

Bitte beachten: Das Mitführen des schwarzen Steines soll Ihnen wenigstens die Möglichkeit geben, in einer Notsituation ERSTE HILFE leisten zu können. Den sofortigen Weg ins nächste Krankenhaus oder zum nächsten Arzt kann und soll der Stein nicht ersetzen. Allerdings haben Sie damit immerhin eine Chance, die nächste Hilfsstation überhaupt lebend zu erreichen, was auch nicht gerade so schlecht ist. Entscheiden muß das natürlich jeder selbst, aber etwas zu tun ist immer noch besser als nichts zu tun.

 

 

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