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Gesundheitstips für Ihre Urlaubsreise
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Tunesien ist kein Land mit besonderen Gefahren, obwohl es noch vor wenigen Jahren Epidemien von Cholera und Typhus
gab. Davon ist zwar heute nicht mehr die Rede, dennoch sind einige Vorsichtsmaßnahmen durchaus angebracht.
Impfvorschriften
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Dennoch sollte von einem verantwortungsbewußten Reisenden, unabhängig
vom Reiseziel, eine gewisse Vorsorge getroffen werden. Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, müssen alle Impfungen
im Impfpaß eingetragen werden. Natürlich nutzt dieser dann zu Hause wenig, er gehört mit in`s Reisegepäck. Überprüfen Sie
einmal an Hand der kleinen Aufstellung Ihren aktuellen Schutz, Ihr Hausarzt berät Sie sicher gerne über eine evtl. notwendige
Auffrischung.
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Krankheit
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Art
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Auffrischung nach
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Wer bezahlt?
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Tetanus = Wundstarrkrampf
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Injektion
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10 Jahren
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Krankenkasse
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Polio = Kinderlähmung
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Injektion
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10 Jahren
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Krankenkasse
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Typhus
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Einnahme von einem Präparat oder Injektion
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6 Monaten
3 Jahren
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Eigenleistung
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Hepatitis A + B
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Injektion
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10 Jahren
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Eigenleistung
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Gelbfieber
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Injektion
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10 Jahren
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Eigenleistung
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Meningitis = Hirnhautentzündung
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Injektion
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3 Jahren
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Eigenleistung
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Das in einigen älteren Reiseführern erwähnte Risiko einer Malariaerkrankung in einigen Oasen rechtfertigt auf keinen Fall die vorbeugende Tabletteneinnahme. Da diese
Krankheit durch Mücken übertragen wird, ist ein guter Mückenschutz in Tunesien völlig ausreichend. ( Tunesien gilt als MALARIA-FREI )
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Impfungen stellen immer eine Belastung des Körpers dar. Ein Impfplan sollte immer individuell mit Ihrem Arzt RECHTZEITIG abgesprochen werden.
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Durchfall, Magenbeschwerden, Erkältung und Sonnenbrand
Stundenlang ungeschützt in der Sonne, dazu ungewohnte Essen, scharfe Gewürze, eiskalte Getränke oder eine Infektion durch Unachtsamkeit, und schon bekommen Sie eine der häufigsten Touristenerkrankungen.
Durch entsprechende Medikamente und einige Tage Diät sind die Beschwerden meist schnell verschwunden. Kommt jedoch Fieber
dazu oder tritt nach drei Tage keine spürbare Besserung auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
VERMEIDEN Sie auf alle Fälle:
Trinken Sie kein LEITUNGSWASSER, zum Zähneputzen sollte auch Mineralwasser verwendet werden
Essen Sie nie UNABGEWASCHENES Obst oder Gemüse, Vorsicht vor SALATEN in einfacheren Lokalen.
Kaufen Sie grundsätzlich kein OFFENES EIS, auch wenn die Kinder es noch so lecker finden, abgepackte Ware ist dagegen unbedenklich
Gekühlte Getränke sollten OHNE EISWÜRFEL bestellt und getrunken werden, SELBSTGEMACHTE LIMONADE an der Straße oder in
einfachen Cafés sind nicht empfehlenswert
Eine Klimaanlage ist zwar angenehm, beim EINSTELLEN einer "Kühlschranktemperatur" im Zimmer drohen jedoch die typischen Beschwerden einer Erkältungskrankheit
An guten SONNENSCHUTZMITTELN mit verschieden hohen Lichtschutzfaktoren sollten Sie nicht sparen. Auch ein HUT und etwas
"Langärmliges" ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Insekten, Skorpione und Schlangen
Gegen die Mücken im Zimmer helfen die diversen Angebote an Mückensteckern, allerdings sind diese bei einer gut eingestellten
Klimaanlage kaum notwendig. Sind Sie auf Tour im Süden Tunesiens werden Sie öfters mal den Kampf gegen die Plagegeister führen,
hier wäre dann auch ein Mückenspray nützlich. Gegen die Stiche im Freien hilft eigentlich nur lange Hose und Hemd, den
"Rest" dann intensiv mit z.B. Autan behandeln, obwohl einige Mücken anscheinend gerade von diesem Geruch angezogen werden.
Schlangen und Skorpionattacken sind dagegen zwar selten, dafür wesentlich gefährlicher. Feste Schuhe, ein Stock für den Hobbygeologen zum Umdrehen der Steine,
erhöhte Vorsicht bei nächtlichen Ausflügen und
das Ausschütteln der Schuhe und Kleidung bei einer Campingübernachtung sind das Mindeste der einfacheren Vorsichtsmaßnahme. Werden Sie dennoch gebissen oder
gestochen bleibt nur der schnellste Weg in´s nächste Krankenhaus. Leider passiert immer genau dann etwas, wenn niemand damit
rechnet und die nächste Hilfemöglichkeit weit entfernt ist. Ein Fußmarsch von einer halben Stunde wird in so einem Falle
oft zu einem fast unüberbrückbaren Hindernis. Das berühmte Einschneiden, Ausbluten und Aussaugen der Wunde bleibt daher oft
als letzte Rettungsmöglichkeit, obwohl gerade diese Maßnahme auch nicht ganz ungefährlich ist.
Bei den Missionsstationen z.B.
in Afrika gibt es noch eine weitere Hilfe, den sog. SCHWARZEN STEIN. Ein Zaubermittel oder sogar Aberglauben? Nein,
dazu ist die Sache viel zu ernst. Die ich selbst die eindrucksvolle Wirkungsweise erlebt habe, gibt es hier demnächst eine extra Seite
für diese bei uns fast unbekannte und wohl einmalige ERSTE Hilfsmöglichkeit.
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Ärzte und Krankenhäuser
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Benötigen Sie einen Arzt ist die Nachfrage und Bestellung über Ihre Hotelrezeption der einfachste Weg. In Houmt
Souk und Midoun gibt es ein Krankenhaus, dazu kommen noch private Kliniken. Die Rechnung für die Behandlung
müssen Sie meist in Bar begleichen, erhalten aber einen Teil des Geldes von Ihrer Kasse zurück. Oft sind die Kosten
jedoch so gering, daß der Aufwand nicht lohnt. Zu Ihrer eigenen Sicherheit ist der Abschluß einer Auslandskrankenversicherung
sehr zu empfehlen, fast alle Anbieter haben dabei auch den Heimflug im Notfall mit eingeschlossen. Die Tarife für diese
Versicherungen sind sehr unterschiedlich und es lohnt durchaus, mehrere Angebote einzuholen.
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Auf dieser Extraseite finden Sie eine Liste “ Was gehört eigentlich in eine Reiseapotheke?”
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AUSLANDSKRANKENVERSICHERUNG
Auf Ihren Versicherungsschutz im Ausland bei Krankheit oder Unfall sollten Sie sich nicht unbedingt verlassen. Erkundigen
Sie sich genau, was Ihre Krankenkasse übernimmt und was nicht. Gefallen Ihnen die hygenischen Verhältnisse im örtlichen
Krankenhaus nicht oder sind Sie gleich in einer privaten Klinik gelandet, kann dies sehr teuer werden. Müssen Sie dann
noch auf eigene Kosten Ihren Rücktransport organisieren, sollten Sie sich die Rechnung dafür lieber erst nach Genesung
ansehen.
Für ADAC - Mitglieder empfiehlt sich natürlich der Auslandskrankenschutz in Verbindung mit dem Schutzbrief, dann ist
man eigentlich gegen fast alle Eventualitäten im Ausland gewappnet.
Eine andere sehr preisgünstige Möglichkeit bieten auch verschiedene Versicherungsgesellschaften zusätzlich zur gesetzlichen Versicherung,
dabei spielt es keine Rolle , wo Sie Ihre "normale" Versicherung haben. Eine mir bekannte und sehr zu empfehlende
Versicherung wäre hier die HALLESCHE NATIONALE. Für unglaubliche 15.- DM JAHRESBEITRAG ( Stand Sept. 2000 )
erhalten Sie eine Auslandskrankenversicherung für Unfälle, Krankheiten und notwendigen Rücktransport, wobei
jede Reise maximal 8 Wochen dauern darf.
Schließen Sie dagegen eine entsprechende Versicherung bei Reisebuchung ab, gilt diese NUR für die Zeitdauer
des gebuchten Urlaubes und kostet dafür noch eine Stange mehr. Sie glauben das nicht? Sehen Sie doch
einfach mal in einem Reisekatalog nach.
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Eine sehr gute Information bietet das Centrum für Reisemedizin, hier finden Sie Gesundheitstips zu ALLEN Ländern der Erde. Ruhig mal Tunesien ansehen !!
Link
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