Internet Reiseführer
Djerba , Zarzis
+ Süd - Tunesien
tunesien01
01
02
03
Marhaba
Inhaltsverzeichnis
Reise-ABC
Djerba Bücher
Tunesien auf DVD
Pro - Contra
Reisezeit
Strände
Pauschalangebote
Last Minute
All Inklusive
Nur Hotel
Flug Angebote
Mietwagen
Hotels Djerba
Ferienwohnung

Shopping
Action-Sport
Thalasso Therapie
Sehenswertes
Vogelbeobachtung
Kulinarisches
Oase Zarzis
Hotels Zarzis
Südtunesien
Tozeur
Bergoasen
Chott el Djerid
Nefzaoua Oasen
Matmata
Oase Gabes
Dahargebirge
Hotels im Süden
Reiseberichte
Gewinn24.de - wir machen Sie zum Gewinner

 

ferienhaus

 

Tourismus ist wie Feuer
Man kann sein Essen damit erwärmen
Man kann aber auch sein Haus damit abbrennen

Wie verhalte ich mich angemessen und richtig?

UMGANGSFORMEN

Eine Urlaubsreise nach Tunesien führt Sie in ein islamisches Land mit völlig anderen Sitten und Gebräuchen. Leider ist heute immer mehr der Trend zur Ignoranz, Überheblichkeit und grenzenlosen Unwissenheit zu beobachten. Als zahlender Gast glauben viele Urlauber alle Arten von Privilegien zu genießen und betrachten z.B. bereits die blose Anwesenheit von Einheimischen am Strand als Belästigung. Gerade die Gegensätze in Tunesien bzw. Djerba führen sehr oft zu Mißverständnissen und Ärger, sowohl bei der Bevölkerung als auch bei den Urlaubern. Leicht bekleidete Urlauberinnen, Männer in Shorts und im Unterhemd außerhalb der Hotelanlagen, da braucht sich keiner über die Aufdringlichkeit gewisser Tunesier zu wundern, auch ein strenges Besuchsverbot von Moscheen oder anderer religiöser Stätten ist eine Folge davon.
Natürlich gibt es auch eine große Zahl von Urlaubern, die sich durchaus der Probleme bewußt sind. Und frei von Fehlern ist keiner, auch wenn man sich noch so sehr bemüht, aber aus seinen Irrtümern zu lernen ist der Anfang von Verständnis für ein fremdes Land.
Hier einige nützliche Verhaltensregeln für einen Urlaub, nicht nur in Tunesien:
1.
Beachten Sie das Gebot der Gastfreundschaft, eine private Einladung abzulehnen gilt als Beleidigung. Ein Gegenbesuch bei Ihnen ist heute durchaus denkbar, man erwartet dann allerdings die gleiche Herzlichkeit und Offenheit. (Ein Glück, daß dies nur sehr selten der Fall ist, kein Tunesier würde je wieder einem Touristen seine Türe öffnen)

2.
Tragen Sie eine angemessene Kleidung. Tiefe Ausschnitte, Bikinis und kurze Hosen sind außerhalb der Hotels nicht angebracht, werden aber toleriert. Sie machen sich damit aber zum Gespött der Leute, doch auch das scheint einigen Urlaubern völlig egal zu sein.

3.
Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit gilt als Verstoß gegen Anstand und Moral. Dies betrifft auch stark besuchte Strände in der Nähe von Orten wie z.B.Tunis, Sousse, Houmt Souk etc.

4.
Im Fastenmonat Ramadan sollten Sie mit verschiedenen Beeinträchtigungen rechnen, obwohl gerade in Tunesien kaum etwas davon zu spüren ist. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit sollten Sie auf alle Fälle in diesem Monat vermeiden.

5.
In der arabischen Welt hat man einen anderen Zeitbegriff. Der Spruch "bei uns ist Zeit Geld" gilt aber auch entsprechend hier und der Druck auf Hotelangestellte mit Saisonverträgen und niedrigsten Löhnen macht die günstigen Reiseangebote überhaupt erst möglich.

6.
Erwarten Sie von Ihrem Hotel, daß alles wie zu Hause ist, sollten Sie deutsche Lande aufsuchen. Spricht Ihr Tischkellner nicht perfekt Deutsch sondern nur Französisch, Englisch, Italienisch und Dänisch, wäre es vielleicht an der Zeit, mal selbst etwas für ihre Sprachkenntnisse zu tun.

7.
Weisen Sie "Anmache" ruhig lautstark zurück, hier ist Zurückhaltung nicht angebracht. Werden Sie der Situation nicht mehr Herr, wenden Sie sich um Hilfe an Passanten, niemand wird ihre Bitte einfach ignorieren.

8.
Respektieren Sie die örtlichen Sitten und Gebräuche und lassen Sie gerade beim Fotographieren die nötige Vorsicht und Rücksicht walten. Sind Sie sich unsicher, lieber einmal zu oft nachfragen, niemand wird darüber böse sein.

 

EINLADUNGEN

 

Für den "Anfänger" ist es manchmal schwierig zu entscheiden, ob eine Einladung echt gemeint ist oder nicht. Mit der Zeit entwickelt der aufmerksam Reisende jedoch ein gewisses Gespür für rein kommerzielle Höflichkeiten. Eine Einladung auf dem Lande ist praktisch immer sehr ernst gemeint und entspricht auch heute noch der sprichwörtlichen Gastfreundlichkeit. Ein kleines Gastgeschenk wird gerne angenommen, Geld ist meist völlig unangebracht. Und fällt Ihnen nichts ein, eine Kleinigkeit für die Kinder läßt sich immer finden.

 

FREMDENFÜHRER

 

In größeren Orten, einer unübersichtlichen Medina ( Altstadt ) oder auch z.B. in Bergdörfern mit steilen, gefährlichen Wegen kommt man um eine ortskundige Führung manchmal nicht herum. Als Pauschaltourist betrifft Sie das nur bei eigenen Ausflügen, der Einzeltourist kämpft aber ständig mit dem Problem aufdringlicher Führer, die oft nur ein Interesse haben:
Möglichst viele Souvenierläden mit den Touristen zu besuchen da sie dort eine Provision erhalten.
Diese Schwierigkeiten haben Sie natürlich nicht, wenn Sie sich eines offiziellen Guides bedienen. Dieser besitzt eine gut sichtbar getragene, runde Marke, einen Ausweis des Ministeriums für Tourismus, gute Sprachkenntnisse und entsprechende Fachkenntnisse auf Grund der vorgeschriebenen, zweijährigen Ausbildung. Natürlich muß dieser Service auch bezahlt werden, rechnen Sie mit mindestens. 10.- bis 15.- DM pro Stunde. Die Preise sind unterschiedlich, je nach Ort und Art der gewünschten Führung und sollten vorher genau nachgefragt werden.
Im Gegensatz dazu stehen die inoffiziellen Guides, überall anzutreffen und schwer"abzuwehren", wobei das schnelle Geld der Touristen alle Arten von Typen anlockt. Lehnt man die Begleitung ab, kann es leicht zu Beschimpfungen oder versteckten Drohungen kommen. Hat man sich dann doch für einen Führer entschieden, hört das alles schlagartig auf, wohl auch ein Grund für die Hartnäckigkeit der Bemühungen. Vereinbaren Sie vorher genau was besichtigt werden soll, wie lange die Tour dauern kann und was Sie genau bereit sind zu bezahlen. Sagen Sie auch ganz klar, was Sie nicht sehen wollen, z.B. Teppichknüpferei etc.
Sind Sie mit dem eigenen Auto oder Mietwagen unterwegs, werden Sie bei fast allen Sehenswürdigkeiten von Kindern oder Jugendlichen erwartet, denn sie wollen alle Ihr Auto bewachen. Auch das kann sehr lästig sein, an wenig besuchten Orten wird es aber zum echten Problem.
Mein Rat: Vereinbaren Sie mit einem etwas kräftiger oder vertrauenserweckender aussehenden "Parkwächter" einen Preis. Einen kleinen Teil erhält er sofort, den Rest bei Rückkehr und nach genauer Kontrolle des Autos. Dieses Vorgehen klingt zwar für den Pauschaltourist mit Ankunft im Reisebus brutal, ein verkratzter Wagen oder ein Platten kann aber wesentlich teurer werden als 1.- bis 2.- DM. Und verdient hat sich Ihr Wächter den Betrag auf alle Fälle, oder wollen Sie bei 50 Grad hier 4 Stunden stehend verbringen?

 

TRINKGELDER

 

Was bei uns selbstverständlich ist gilt auch hier: Im Restaurant 10 - 15 %, aufrunden in der Bar, im Café oder Disko. Unternehmen Sie eine Rundreise oder einen Tagesausflug erwarten sowohl der Busfahrer als auch der Reiseleiter einen angemessenen Betrag. Auf Grund der niedrigen Löhne beim Hotelpersonal nimmt auch Ihr Tischkellner und das Zimmermädchen eine gewisse Schlüsselstellung ein. Soll alles schön sauber sein und das Essen möglichst schnell kommen, hilft ein gewisser Betrag am Urlaubsende nichts mehr. Ein Trinkgeld am Anfang bewirkt oft Wunder und bewahrt vor Stress und Ärger. Wissen Sie nicht, wieviel man geben sollte, Ihre Reiseleitung vor Ort kennt die üblichen Preise genau. Auch Übertreiben ist nicht angesagt, schließlich möchten sich noch mehr Leute den Urlaub leisten können.
Als Anhaltspunkt gilt: Minimum 15.- bis 20.- pro Woche ( hängt natürlich auch wieder vom Hotel ab, bei 5-Sternen....)

 

 

FOTOGRAFIEREN

Foto

Nehmen Sie genügend Filmmaterial nach Tunesien mit, ein Nachkauf ist wesentlich teurer und eine Garantie für die einwandfreie Lagerung vor dem Verkauf wird Ihnen niemand geben können. Haben Sie eine Videokamera, sollte diese bei Einreise deklariert werden, sie muß aber bei der Ausreise dann noch vorhanden sein.( bei Diebstahl oder sonstigem Verlust bei der nächsten Polizeistation unbedingt melden ) Besitzen Sie eine digitale Videokamera sei vor dem ständig in der Luft liegenden feinen Staub gewarnt, was besonders in Südtunesien zu Problemen führen kann. Und natürlich Akku und Ladegerät nicht vergessen.

Aufnahmen von Landschaften oder Gebäuden sind ohne Probleme möglich, bei Personen sollte grundsätzlich vorher gefragt werden. Da die islamische Religion Bildern von Personen sehr ablehnend gegenübersteht, muß teilweise auch darauf verzichtet werden. In größeren Orten hat man sich in der Zwischenzeit allerdings daran gewöhnt, oft wird für jede Aufnahme jedoch Geld verlangt ( spez. von Kindern). Fotografieren in Museen ist nur gegen Gebühr und ohne Blitz gestattet. Bei Märkten sind die angrenzenden Cafés ideale Punkte um mit einem Tele oder dem Zoom gute Aufnahmen zu schießen.
Bei Brücken, militärischen Anlagen, Grenzen und einigen öffentlichen Gebäuden sollten Sie Ihren Apparat tunlichst nicht benutzen, es besteht hier ein striktes Verbot von Aufnahmen jeder Art.( Oder: Schild mit durchgestrichenem Fotoapparat beachten ) Halten Sie sich nicht daran, könnte es ernsthafte Probleme geben ( Beschlagnahmung ). Werden Sie nur aufgefordert, den Film abzugeben, sollten Sie dies ruhig, freundlich und entspannt auch tun, es ist die harmlosere Variation.( Dies gilt für praktisch alle arabischen und afrikanischen Staaten, in einigen Ländern werden Sie für verboten Aufnahmen verhaftet und massiv bedroht )

 

FKK

Nacktbaden ist in Tunesien nicht erlaubt, auch Oben-Ohne-Baden sieht man nicht gerne. An den Hotelstränden und Pools wird dagegen meist fast alles toleriert, aber eben auch nur fast ! Entsprechende Hinweise werden leider von den Betreffenden ignoriert oder sogar als Belästigung empfunden. Für die einheimische Bevölkerung ( auch der Kellner zählt dazu ) bedeutet dieses Verhalten jedoch eine Mißachtung der eigenen Sitten und Moralvorstellung."Bedanken" werden sich bei Ihnen nur die arabischen Fundamentalisten, mehr freiwillige Hilfe und Unterstützung erhalten sie sonst kaum von einer Seite.

 

Lesen Sie dazu eine interessante Reisebeobachtung von Frau M. Hogh: Sextourismus Djerba

Retour zur Übersicht Reise - ABC

Internet Reiseführer
Djerba , Zarzis
+ Süd - Tunesien
tunesien01
04
05
06
Unsere weiteren
Reiseseiten

Internet Reiseführer
der Inselwelt
der Malediven

www.malediven-reiseinfo.de

Internet Reiseführer
der dänischen
Ostseeinsel Mön

www.daenemark-moen.de

Internet Reiseführer
der griechischen Insel
Samos

www.samos-reiseinfo.de

Internet Reiseführer
der Stadt
Singapur

www.singapur-reiseinfo.de

Internet Reiseführer
der dänischen Insel
Langeland + Ferienhäuser

website_langeland

www.langeland-dk.de

Internet Reiseführer
der dänischen Insel
Mandoe + Ferienhäuser

werbung_mandoe

www.mandoe.de

Internet Reiseführer
der dänischen Insel
Römö + Ferienhäuser

roemoe_werbung_01

www.römö.net

Internet Reiseinfo
und Reiseangebote
nach Prag

prag_01

www.prag-reiseinfo.de