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Festungsanlagen, Leuchttürme und einsame Strände
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54 Meter hoch ist er, der Leuchtturm von RAS TOURGUENESS, und damit der Höchste von ganz Tunesien. Inmitten von Palmen auf einer kleinen Anhöhe stehend sieht man ihn
schon weitem, egal, aus welcher Richtung man kommt. Von hier oben hätte man wohl den schönsten Ausblick über die Küste und Djerba, doch leider ist der Zugang bis heute nicht möglich. Vom Leuchtturm zweigt eine
kleine Stichstraße ab. Sie führt auf eine schmale Halbinsel mit dem wohl besten Sandstrand von Djerba, dem Strand von Lella Hadria ( siehe Hotels Lella Hadria ehem. Sangho Village bzw. Tanit Club ). Eine
Salztonsenke ( Sebkha Sidi Garous ) trennt die Landzunge vom übrigen Djerba ab, man findet hier einen meist einsamen aber felsigen Strandabschnitt.
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Fährt man Houmt Souk Richtung Flughafen auf der Asphaltstraße oder direkt entlang der Küste auf einer Staubstraße, erreicht man nach ca. 4 Kilometern die aus dem
18.Jahrhundert stammende ehemalige Festung von BORDJ DJILLIDJ.Doch nur wenig erinnert an die einst mächtige Festungsanlage, nur noch ein kleiner Leuchtturm mit einem burgartigen Gebäude hält hier einsam die Wache.
Doch lohnt sich diese Fahrt durchaus, denn nur wenige Touristen verirren sich an den nordwestlichsten Punkt von Djerba. Einen kurzen Blick sollte man auch noch auf den kleinen Hafen vor dem Fort mit einem
romantischen, von Tauchern gern besuchten Küstenabschnitt, werfen. (Diese Tour läßt sich gut mit einer Weiterfahrt von hier nach Adjim verbinden)
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Ende des 13. Jahrhunderts wurde dieses Fort " im Meer " von Roger de Loria ( Admiral von Aragon und Sizilien ) errichtet und im 15. Jahrhundert von den Spaniern
weiter ausgebaut. Folgt man der Küstenstraße von El Kantara Richtung Aghir erscheint das Fort je nach Tageszeit sehr weit entfernt oder auch zum Greifen nahe. VORSICHT: Die rund 8 Kilometer lange Piste ist NUR
für Allradfahrzeuge und NUR in der Trockenzeit zu bewältigen. Auf Grund der enormen Temperaturen ist vor einem Fußmarsch im Sommer dringend abzuraten.
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Vom Bordj Djillidj aus geht über eine, nur in der Trockenzeit befahrbare, einsame Piste parallel zur Küste nach Adjim. Halten Sie hier einfach einmal an und gehen zu Fuß
zum Küstenstreifen, denn in diesem seichten Gewässer stößt man auf Fischreusen und die berühmten Tonamphoren, mit denen die Einheimischen noch immer auf traditionelle Weise Tintenfische fangen. Diese Amphoren
werden auf dem Meeresgrund ausgelegt und die Tintenfische verstecken sich darin. Per Seil r holt man diese dann an Bord der kleinen Boote und der Tintenfisch kann seinem Schicksal “Fischmarkt “ nicht mehr entrinnen.
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