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Um diese ergiebige Beobachtungsstelle zu besuchen, fährt man am Besten nach El Kantara an der Südspitze, von wo auch der Damm zum Festland führt. Gleich nach dem
Militärposten zweigt rechts eine wenig befahrene Teerstrasse nach Guellala und Ajim ab. Im Dorfzentrum von Guellala wählt man an der Kreuzung die links durch den Ort führende Strasse. Nach Passieren des
Dorfes ist gleich ausserhalb der Siedlung eine links abzweigende Strasse (nach Ajim) sichtbar, welcher etwa 1,9 Kilometer gefolgt werden muss, um schliesslich die Bucht zu erreichen. Linkerhand befinden
sich einige Häuser, die als Ställe dienen. Von hier aus bestehen nun ideale Beobachtungsmöglichkeiten. Fast "hautnah" suchen an diesem Uferabschnitt grosse Scharen von Vögeln nach Nahrung.
Nicht zu übersehen sind die vielen Flamingos, die sich manchmal nur wenige Meter vom Wasserand entfernt aufhalten. Graureiher, Blässhühner und Haubentaucher sind häufig. Folgt man der Strasse weiter in
Richtung Ajim, wird der Uferbereich schon nach wenigen Metern breiter und besteht nun aus wechselfeuchtem Marschland, welches zahlreiche Flachwassertümpel aufweist. Zeitweilig halten sich in diesem
Bereich stattliche Schwärme Strandläufer aber auch dutzendweise Seeregenpfeifer auf. Auch Rot- und Grünschenkel, Flussuferläufer, Steinwälzer, Brachvögel etc. bevölkern diesen Lebensraum. Auf der anderen
Strassenseite hat sich weiteres Marschland entwickelt, welches aber eher trockener ist. Hier lassen sich diverse Singvögel wie Haubenlerche, Kurzzehenlerche (an trockenen Stellen), Schafstelze, Pieper
usw. ausmachen. An dieser Stelle überflogen anfangs Dezember 2000 7 Kraniche das Gebiet. Es ist bekannt, dass einige hundert Individuen auf Djerba, sowie auf dem nahegelegenen Festland überwintern.
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