Internet Reiseführer
Djerba , Zarzis
+ Süd - Tunesien
ferienhaus

 

Internet Reiseführer
Djerba , Zarzis
+ Süd - Tunesien
tunesien01

Djerba: Geheimtipps für Urlauber

tunesien01
01

TIERBEOBACHTUNGEN AUF
DER SÜDTUNESISCHEN FERIENINSEL

04
02 05
03
Marhaba
Inhaltsverzeichnis
Reise-ABC
Djerba Bücher
Tunesien auf DVD
Pro - Contra
Reisezeit
Strände
Pauschalangebote
Last Minute
All Inklusive
Nur Hotel
Flug Angebote
Mietwagen
Hotels Djerba
Ferienwohnung

Shopping
Action-Sport
Thalasso Therapie
Sehenswertes
Vogelbeobachtung
Kulinarisches
Oase Zarzis
Hotels Zarzis
Südtunesien
Tozeur
Bergoasen
Chott el Djerid
Nefzaoua Oasen
Matmata
Oase Gabes
Dahargebirge
Hotels im Süden
Reiseberichte
Unsere weiteren
Reiseseiten

Internet Reiseführer
der Inselwelt
der Malediven

www.malediven-reiseinfo.de

Internet Reiseführer
der dänischen
Ostseeinsel Mön

www.daenemark-moen.de

Internet Reiseführer
der griechischen Insel
Samos

www.samos-reiseinfo.de

Internet Reiseführer
der Stadt
Singapur

www.singapur-reiseinfo.de

 

TEXT UND FOTOS: ANDREAS MEIER

Diese hochinteressante und ausführliche Zusammenfassung stammt aus der Feder von Herrn Andreas Meier aus der Schweiz. Wer Interesse daran hat, kann direkt beim Autor für 5.- Euro das Buch über Vogelbeobachtungen auf Djerba bestellen. Adresse und Email für Rückfragen bzw. Bestellungen finden Sie HIER auf unserer extra Seite Reiseliteratur.

Einleitung:

Wer Reiseführer durchstöbert, wird kaum auf Hinweise treffen, welche Djerba als lohnenswertes Ziel für Naturfreunde ausweisen. Ein Besuch im Sommerhalbjahr, der Hauptreisezeit der vielen Badegäste, scheint dies zu bestätigen. Das unter dem Einfluss von regenarmem Klima stehende Eiland vor der Küste Tunesiens präsentiert sich als landschaftlich eher schmucklose, flache, staubige Insel, die teilweise recht dicht besiedelt ist. Zudem ist der nordöstliche Teil der Küste fast vollständig mit Hotels und weiteren touristischen Einrichtungen “erschlossen”. Wer nach ornithologischen “Leckerbissen” Ausschau hält, findet allenfalls in der mit teilweise jahrhundertealten Olivenbäumen bestandenen Landschaft oder in den Palmenhainen einige wenige Arten. Dazu zählen beispielsweise die allgegenwärtigen Palmtauben, Raubwürger und dann und wann auch Steinkäuze oder Wiedehopfe. Die Büsche werden vor allem von Brillen- und Samtkopfgrasmücken bewohnt. Auch die Küstenbereiche sind ornithologisch wenig ergiebig, abgesehen von einzelnen Reihern, Kormoranen oder Seeschwalben.

Im Laufe des Herbstes erfährt die Natur jedoch eine wundersame Verwandlung. Nach den ersten Regengüssen, die üblicherweise Ende September und im Oktober fallen, beginnt die Insel zu ergrünen und bald blühen auch schon die ersten Pflanzen. In der gleichen Periode treffen nun auch tagtäglich Zugvögel ein, die hier überwintern. Dies sind vor allem Wasservögel, die in den Küstenbereichen einen ausserordentlich nahrungsreichen Lebensraum vorfinden, welcher dem des Wattenmeeres in Norddeutschland sehr ähnlich ist. Das gesamte Meer rund um die Insel ist extrem flach abfallend. So beträgt die Wassertiefe 9 Kilometer vor der Küste von Houmt Souk, dem Hauptort Djerbas, lediglich 5 Meter! Bei Ebbe werden deshalb immense Schlickflächen frei, welche von den tausenden von Watvögeln, Reihern, Löfflern und Flamingos zur Nahrungssuche genutzt werden. Weitere Niederschläge während des Winters sorgen dafür, dass die Insel mit bunten Blumenteppichen überwachsen wird. Djerba zeigt sich dann in einem ungewohnten Kleid

Ein Besuch der Insel im Winterhalbjahr wird deshalb, entgegen aller Literatur, zu einem aufregenden naturkundlichen Erlebnis.

Mit der vorliegenden Zusammenfassung eines Naturführers über Djerba möchte ich all jene Naturfreunde, die sich entschliessen, vielleicht einmal im Winter der Kälte Europas zu entfliehen, dazu animieren, mit Feldstecher und Fotoapparat die Ferieninsel nach interessanten Tier- und Pflanzenarten abzusuchen.

Seltener Wintergast auf Djerba: Purpurreiher

Landschaften, Geographie:

Die mit einer Fläche von 538 km2 grösste Insel Nordafrikas weist fast durchwegs eine flache Oberflächengestalt auf. Die höchste Erhebung im Süden erreicht gerade mal 52 Meter. Beim Hafenort Ajim (Adjim) ist Djerba nur durch eine 2,5 Kilometer breite Rinne vom Festland getrennt. Regelmässig verkehrende Fähren ermöglichen die Ueberfahrt. An der Südostspitze bei El Kantara ist die Insel mit dem Kontinent durch einen etwa 6 Kilometer langen Damm verbunden, der schon zur Römerzeit existierte. Rund um das Eiland verläuft ein Gürtel von Untiefen und flachem Wasser. Nur der nordöstliche Teil ist, begünstigt durch die traumhaften Sandstrände, touristisch erschlossen. Die restlichen Küstenabschnitte sind weitgehend unverbaut und naturnah geblieben und werden in der Regel nur von einheimischen Fischern und Muschelsuchern besucht. Die Gewässer rund um Djerba gelten als sehr fischreich.

Auf der gesamten Insel gedeihen über 500'000 Olivenbäume und weit über eine Million Dattelpalmen, die der Landschaft ihr typisches Aussehen verleihen.

Von den etwa 160'000 Einwohnern leben rund 40'000 im Hauptort Houmt Souk. Viele Ortschaften sind keine Dörfer im eigentlichen Sinne des Wortes. Es sind in der Regel Marktplätze, in deren Umgebung weit verstreut viele einzelne Gehöfte und Wohnhäuser mit ihren Gärten zu finden sind. Diese Gartenlandschaften bedecken einen Grossteil Djerbas und verleihen der Insel den besonderen Charme.

Das ganze Gebiet ist durch ein Netz von Strassen und Pisten erschlossen und kann bequem entweder mit dem Fahrrad oder aber mit dem Auto erkundet werden.

Für die vorgeschlagenen Exkursionen ist ein Mietwagen von Vorteil. Da Autos in Tunesien unter die Luxussteuer fallen, ist die Miete jedoch nicht ganz billig ( ca. 50.- Euro pro Tag). Eine Alternative bieten die vielen (gelben) Taxis, die fast überall problemlos für solche Ausflüge “gemietet” werden können.

Klima, Reisezeit:

Djerba liegt im Bereich des vom Mittelmeer beeinflussten Steppenklimas. Regen ist selten und fällt unregelmässig während der Wintermonate. Die gesamte Niederschlagsmenge beträgt im Durchschnitt 250 mm. Allerdings sind sie starken Schwankungen unterworfen. Mai bis September ist Trockenzeit, in welcher die Durchschnittstemperaturen stets über 20°C liegen. November bis April ist recht angenehm, frühlingshaft bis hochsommerlich. Da die interessante Beobachtungszeit zwischen Oktober und März liegt, bieten sich somit ideale äussere Bedingungen für Exkursionen. Entgegen den Angaben vieler Reiseführer und Ferienprospekte ist das Wetter auf Djerba von anfangs Dezember bis etwa Mitte März in der Regel recht unbeständig, und es können längere Perioden mit Regen, vor allem aber mit bedecktem Himmel auftreten. Auch entstehen über Nacht gerne Bodennebel, die sich oft erst gegen Mittag auflösen. Dies gestaltet dann das Beobachten von Tieren (speziell Vögel) ,über grössere Distanzen oft schwierig. Deshalb empfehle ich einen Aufenthalt entweder im Oktober/November oder aber von Mitte Februar bis etwa Mitte April.

06

Djerba Hotels

Almapura Al Kantara
Atlantide Aldiana Club
Azurea

Beau Rivage

Calimera Yati Beach
Carribean Village Cedriana
Carribean World Djerba
Castille Floriana
César Palace Miramar

Dar el Bhar
Dar Salem
Djerba Holiday Beach
Djerba Jasmina Komplex
Djerba les Dunes
Djerba Menzel el Mouradi
Djerba Orient
Djerba Palace Miramar
Djerba Plaza
Djerba Sentido Beach
Djerba Sun Club

Fiesta Beach
 

Gewinn24.de - wir machen Sie zum Gewinner

 

Green Palm Djerba

Haroun
Hasdrubal Prestige
Homere

Isis & Spa

Jet Eldo Aladin
Joya Djerba Paradise

Ksar Djerba

Laico Djerba Hotel

Mare Beach
Mehari Djerba Iberostar
Meninx Club Floriana
Miramar Petit Palais

Palm Azur Riu
Palm Beach Coralia
Palm Beach Palace
Penelope Beach Magic Life

Quatre Saison Thalasso

Radisson Blue Resort
Rimel Club Djerba
Royal First Sidi Mansour
Royal Garden Palace Riu
Rym Beach Seable Hotel

Sangho Village
Sirenes Beach & Spa
Spring Club Djerba Golf

Ulyssee Park In Radisson

Villa Azure
Vincci Djerba Resort
Vincci Helios Beach

Yadis Djerba Golf & Spa
Yadis Imperial Beach & Spa
 

Zarzis  Hotels

Eden Beach
Eden Star Vincci
Giktis Zarzis
Oasis Marine Club
Odyssee Wellness Resort
Sangho Zarzis Club
Safira Palms Iberostar
Zarzis Hotel
Zephir & Spa Hotel
Zita Beach Resort
 

Unsere weiteren
Reiseseiten

Internet Reiseführer
der dänischen Insel
Langeland + Ferienhäuser

website_langeland

www.langeeland-dk.de

Internet Reiseführer
der dänischen Insel
Mandoe + Ferienhäuser

werbung_mandoe

www.mandoe.de

Internet Reiseführer
der dänischen Insel
Römö + Ferienhäuser

roemoe_werbung_01

www.römö.net

Internet Reiseinfo
und Reiseangebote
nach Prag

prag_01

www.prag-reiseinfo.de

Unterkünfte, Anreise

Djerba ist touristisch sehr gut erschlossen und wird von fast allen Reiseunternehmen angeboten. Es gibt Hotels (alle an der Nordostküste gelegen) und Arrangements in allen Preisklassen. Warum sich nicht ein wenig verwöhnen lassen und zugleich auch naturkundliche Ausflüge unternehmen?

Flora und Fauna:

Was die Vogelwelt betrifft, wird diese in den einzelnen Kapiteln der Beobachtungsziele abgehandelt.

Die Säugetierwelt ist eher bescheiden. Relativ häufig ist das Vorkommen des Fuchses (selbst in den Vororten von Houmt Souk gesichtet!). Feldhasen, Igel, sowie einige Nagetiere sind ebenfalls heimisch. Auf dem Festland leben neben zahlreichen Sandrennmäusen auch noch Schakale, die aber meist nur während der Dämmerung oder nachts zu beobachten sind.

Skorpione (verschiedene Arten) leben sowohl auf Djerba als auch auf dem Festland in steinigen Gebieten, oder aber in Siedlungen. Diese sind jedoch ausschliesslich nachtaktiv.

Zuweilen begegnet man auch Eidechsen (z.B. Fransenfinger, in sandigen Lebensräumen auch Skinke)

Der wenige Regen, die glühende Hitze und der hohe Verdunstungsgrad sind die wesentlichen Hindernisse für das Entstehen einer Pflanzendecke. Meist erscheint das Land öde und staubig. Dies ändert sich jedoch im Verlaufe des Winterhalbjahres. Schon im November bildet sich nachts starker Tau, der das Land allmählich ergrünen lässt. So können schon Ende November zwischen Palmenhainen und auf Äckern gelbblühende Blumenteppiche bewundert werden, und vielerorts spriessen lila gefärbte Lilien (einem Krokus ähnelnd) aus dem Boden. Es lohnt sich daher, das Land auch nach botanischen Kostbarkeiten abzusuchen.

Beschreibung der Beobachtungsgebiete

(Die Nummern bzw. Links auf der Übersichtskarte entsprechen den einzelnen Kapiteln der folgenden Gebietsbeschreibungen)

1. Nordküste östlich von Houmt Souk

2. Golfplatz

3. Lagune südlich des Leuchtturmes

4. Bucht von Guellala

5. Westküste

6. Römerdamm und Nordküste des Festlandes

7. Südküste des Golfes von Bou Grara (Festland)

8. Küstenlandschaft südwestlich von Rsifette

9. Region Zarzis- Ben Gardane